Izabela Rzeszotek (M.) führt nach ihren neun Treffern gegen Chemnitz die Regionalliga-Torschützenliste an.
Die Regionalliga-Handballerinnen des Görlitzer HC halten mit einem am Ende sicher herausgespielten 27:20-Heimerfolg über den HV Chemnitz weiter Kurs auf die Podiumsplätze. Wegen der überraschenden Auswärtsniederlage von Spitzenreiter HC Burgenland in Dessau haben sie ihre Chancen auf ein echtes Titelendspiel am letzten Spieltag gegen Markranstädt erhöht. Die Leistung gegen Chemnitz dürfte dann aber nicht ausreichen.
„Wir haben lange Zeit zu viele Fehler gemacht, haben in der Offensive nicht alles umsetzen können, was ich mitgedacht hatte“, sagt Trainer Dirk Puschmann, der sich zum Glück auf eine starke Abwehrleistung inklusive Torhüterin verlassen konnte. Fehlpässe und technische Fehler waren dem Görls-Trainer aber deutlich zu viel. Erst nach der 43. Minute konnten sich die Görls absetzen, machten das Ergebnis in der Endphase deutlich. Hervorheben wollte Puschmann aber keine Spielerin: „Dafür haben alle zu viele Fehler gemacht“, begründet er.
Eine Görlitzerin machte trotzdem auf sich aufmerksam: Anna-Maria Glatz war bei den Chemnitzer Gästen laut Puschmann die mit Abstand beste Spielerin. Sie war wegen ihres Studiums nach Chemnitz gewechselt, und es besteht die leise Hoffnung, dass sie in anderthalb Jahren wieder zum Görlitzer Kader gehören könnte. Die Görls haben jetzt drei Wochen Pause, bevor das Tabellenschlusslicht aus Jena nach Görlitz kommt.
Bericht: SZ Frank Thümmler 09.02.2026
Foto: H.-E. Friedrich, Gert Richter





















