„Vor dem Spiel hätte ich den einen Punkt genommen, danach muss ich sagen: Es wäre auch ein Sieg drin gewesen“, sagt Dirk Puschmann, Trainer der Regionalliga-Handballerinnen des Görlitzer HC, nach dem 23:23 beim Spitzenreiter HC Burgenland. Die Görls konnten sich vor der Pause auf 12:15 absetzen, wobei Weronika Hipner den letzten Treffer mit einem direkten Freiwurf über die Mauer hinweg erzielte. „Weronika hat erstmalig bei uns gezeigt, was sie wirklich kann, vertrat die angeschlagene Izabela Rzeszotek sehr gut“, lobte Puschmann die am Ende mit sechs Treffern beste Torschützin des gesamten Spiels.
Nach der Pause und einer zwischenzeitlichen Vier-Tore-Führung der Görls kämpften sich die Gastgeberinnen in einer „Abwehrschlacht mit zwei überragenden Torhüterinnen“ (Puschmann) wieder heran, aber die Görls drehten das Spiel nach einem 20:19 für Burgenland mit drei Treffern in Folge wieder und überstanden danach auch eine strittige doppelte Unterzahl mit Siebenmeter gut.
90 Sekunden vor Schluss gingen die Görls nochmals in Führung, mussten den Ausgleich hinnehmen und wehrten, nach einem eigenen Fehlwurf den letzten Burgenland-Angriff mit einer starken Abwehr ab. Nächster Gegner ist am Sonnabend (17 Uhr) der HV Chemnitz.
Bericht: SZ Frank Thümmler 02.02.2026
Foto: Tom Hilbig













