NachwuchsGörls siegen in der Schluss-Sekunde

16. Januar 2023
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Riesenjubel nach dem Abpfiff: Die Görls haben das Spiel gegen Meißen mit der allerletzten Aktion der Partie gewonnen und bleiben punktgleich mit dem OberligaSpitzenreiter. Foto: H.-E. Friedrich

 

In einer mitreißenden Partie gegen Meißen entscheidet die Schlitzohrigkeit eines „Görls“.

Welch ein dramatischer Sieg der Görlitzer Oberliga-Handbalerinnen: Die Görls haben auch den zweiten Vergleich der Saison gegen den VfL Meißen gewonnen. Diesmal hing der Sieg am seidenen Faden, und letztlich war er der Schlitzohrigkeit von Wiktoria „Schnattel“ Blasczcyk zu verdanken. Beim Stand von 31:31 hatten die Görls den letzten Angriff, vergaben aber. Noch waren knapp 20 Sekunden zu spielen. „Schnattel“ versteckte sich hinter der körperlich großen Meißnerin Lena Thomas, und spritzte, als der Pass kam, zur Überraschung der Meißnerin dazwischen. Zwar scheiterte sie dann mit ihrem Abschluss, behielt aber beim Abpraler kühlen Kopf, sah die freie Marzena Hochman auf der anderen Seite, spielte den Pass – und die routinierte Görls-Rückraumspielerin ließ sich die Chance nicht entgehen. Der Rest ging im Jubel unter. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, vor alem deshalb, weil die Spielerinnen diesmal nicht die Köpfe hängen ließen in Phasen, in denen es nicht lief. Diesmal sind wir immer dran geblieben und haben bis zuletzt an den Sieg geglaubt. Das wurde am Ende belohnt“, sagt Görls-Trainer Dirk Puschmann. Tatsächlich war es über den gesamten Spielverlauf eine Partie auf Messers Schneide. Beide Teams konnten sich einmal auf drei Tore absetzen, aber jedes Mal kam die gegnerische Mannschaft wieder heran. Auf Görlitzer Seite überragte der Rückraum mit Marzena Hochman (13 Tore), Anne Neumann (9) und der als Spielmacherin eingesetzten Gina Hamann (3), die zudem auch die jeweilige Kreisläuferin (Claudia Neumann und Dagmara Zychniewicz kamen zusammen auf vier Treffer) gut einsetzten. „Das haben wir auch als Schwäche bei Meißen ausgemacht und am Ende gut für uns genutzt“, erklärt Puschmann, der sich darüber hinaus aber mehr Torgefahr von den Außenpositionen gewünscht hatte. Die Meißnerinnen spielten dieses Mal deutlich besser als zum Saisonauftakt, als die Görls noch mit sieben Toren Vorsprung gewonnen hatten, und waren beim 29:30 gut vier Minuten vor dem Ende dem Sieg selbst nahe. Aber dann nutzten die Görls eine Überzahl zu zwei Treffern und hatten eben die schlitzohrige Wiktoria Blasczcyk.

 

Quelle: Sächsische Zeitung, Lokalausgabe Görlitz & Umland | Erscheinungsdatum: 16.01.2023 von Frank Thümmler

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