Mit der klaren Absicht, das heutige Rückrundenspiel gegen die körperlich stärkeren Mädchen des HC Leipzig ebenso erfolgreich wie das Hinspiel zu gestalten – das Hinspiel hatten die Görls mit 27 zu 23 gewonnen –, starteten die Görls hochmotiviert in die Partie.
Eine Besonderheit prägte das heutige Spiel: Es wurde ausschließlich von einer Schiedsrichterin geleitet. Diesen Umstand hatten die beiden Teams im Vorfeld gemeinsam beschlossen – auch, um sicherzustellen, dass die Reise der Görls nach Leipzig nicht vergeblich war.
Die erste Halbzeit des Spiels zeigte sich bis zur 21. Minute äußerst ausgeglichen. Beide Mannschaften lieferten sich ein spannendes Duell, das sich im Zwischenstand von 16 zu 16 widerspiegelte. Die Görls überzeugten dabei mit gelungenen Rückraumwürfen und nutzten geschickt die entstehenden Lücken in der kompakten 6:0-Abwehr der Leipzigerinnen, um sich erfolgreich durchzusetzen.
Doch kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit mussten die Görls eine 2-Minuten-Strafe hinnehmen, die sie in Unterzahl brachte. In dieser Phase gelang es den Gegnerinnen, sechs aufeinanderfolgende Tore zu erzielen. Dadurch gingen die Görls mit einem Rückstand von 16 zu 22 in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit setzte sich das Unglück für die Görls fort. Sie hatten erhebliche Probleme, den Ball sicher zu kontrollieren, was sich in zahlreichen Fehlern bei Zuspielen und Abgaben zeigte. Diese Unsicherheiten nutzten die Leipzigerinnen konsequent aus und bestraften die Görls mit schnellen Tempogegenstößen. Der Vorsprung der Gastgeberinnen baute sich dadurch weiter aus.
Mit zunehmendem Spielverlauf schien die Motivation und Einsatzbereitschaft bei den Görls zu schwinden. Auch die Gelegenheit, taktische Maßnahmen zu erproben, wurde wenig genutzt. Am Ende mussten die Görls eine klare Niederlage mit 32 zu 46 Toren hinnehmen und blieben mit ihrer Gesamtleistung deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück.
Positiv hervorzuheben ist jedoch die gute Kondition der Görls, die sie trotz des schnellen und intensiven Spiels bis zum Schluss aufrechterhalten konnten. Dies bleibt als erfreuliches Fazit aus einer ansonsten schwierigen Partie.
Ein besonderer Dank gilt M. Simonovski, der heute als Vertretung für unsere Trainerin einsprang, die sich im Schulskilager befand. Die Mannschaft schätzte seine Hilfe sehr, denn er sorgte dafür, dass auch ohne die reguläre Trainerin eine kompetente Betreuung gewährleistet war.







