In der vergangenen Saison wäre es ein absolutes Spitzenspiel in der Mitteldeutschen Oberliga der Frauen gewesen, wenn der Görlitzer HC auf den HC Burgenland trifft. Burgenland wurde am Saisonende Vizemeister, Görlitz Dritter. Nach den ersten vier Spielen dieser Handball-Saison sieht es anders aus: In der Jahnsporthalle empfängt am Sonnabend ab 17 Uhr der Tabellenfünfte aus Görlitz (4:4 Punkte) den Tabellenneunten Burgenland (2:6). Für den Verlierer dieser Partie wäre – gemessen an den eigenen Ansprüchen – der Saisonfehlstart perfekt.
„Der Druck beim HC Burgenland ist größer. Das Ziel hieß ganz klar Aufstieg. Es gab starke Verpflichtungen, aber auch Verletzungspech. Nach den ersten zwei Niederlagen wurde der Trainer gewechselt. Ich glaube, man kann den HCB mit einem angeschlagenen Boxer vergleichen, der besonders gefährlich ist“, sagt Görls-Trainer Dirk Puschmann. Er und seine Mit-Trainerin Marzena Hochman hoffen, dass die Görlitzerinnen an das starke Spiel in Leipzig-Mockau am vergangenen Wochenende anknüpfen können, bei dem ein Comeback-Einsatz der Trainerin nicht notwendig wurde. Auch für Sonnabend ist das nicht geplant. Im Kader gibt es zwei, drei Fragezeichen wegen kleineren Verletzungen und Erkältung, aber der Optimismus ist wieder deutlich größer.
Foto: H.-E. Friedrich




