1. FrauenPressemitteilungGörls so jung wie noch nie in der Regionalliga

19. Dezember 2025
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Hannah Puschmann hat sich auf der rechten Außenposition einen Stammplatz erspielt und unterstrich das gegen Oebisfelde mit sieben Treffern. 

Das letzte Spiel des Kalenderjahres entscheiden die Görlitzerinnen in der Schlussphase. Im Januar warten jetzt die harten Brocken.

Die Handballerinnen des Görlitzer HC haben das letzte Spiel des Jahres mit viel Mühe zu Hause gegen den Tabellenvorletzten SV Oebisfelde mit 37:33 gewonnen. Das Spiel war gleichzeitig das erste der Rückrunde. Über den Jahreswechsel stehen die Görlitzerinnen damit nach neun Siegen und drei Niederlagen auf dem dritten Tabellenplatz.

Beide davor stehenden Mannschaften haben am Wochenende verloren: Markranstädt (19:5 Punkte) überraschend mit 28:24 in Dessau, Spitzenreiter HC Burgenland (18:4 Punkte) zu Hause gegen den TSV Niederndodeleben hoch mit 31:41. Der Abstand der Görlitzerinnen auf die Tabellenspitze beträgt damit nur noch zwei Zähler.

Nur eine Spielerin über 25 Jahre

Euphorisch werden die Görlitzerinnen trotzdem nicht sein. Zu wackelig war der Favoritensieg über Oebisfelde. Achteinhalb Minuten vor Schluss war das Spiel beim 29:28-Zwischenstand noch völlig offen, bevor sich die Görls mit vier Treffern in Folge entscheidend absetzten. Berücksichtigt man, dass in diesem Spiel wohl die jüngste Görlitzer Regionalliga-Mannschaft aller Zeiten auf dem Feld stand (mit Marzena Hochman als einziger Spielerin über 25 Jahre und dem Großteil unter 20), ist die Erklärung dafür schnell gefunden.

„Die Mannschaft hat im Moment noch zu viele Leistungsschwankungen innerhalb einer Partie“, erklärt Trainer Dirk Puschmann, der verletzungsbedingt auf die Torschützenkönigin Izabela Rzeszotek und Abwehrchefin Dagmara Zychniewicz verzichten musste.

Junges Team hat noch große Reserven

In der ersten Halbzeit konnten die Görls das überspielen, kamen mit ihrer 5:1-Deckung immer wieder zu Ballgewinnen und Tempogegenstößen. Ab dem 20:12 (33.) war aber der Wurm drin. Ein paar Fehler – Fehlwürfe und zu hektisch versuchte Konter – genügten, um die Görls aus dem Konzept zu bringen. Trainer Puschmann: „Wir müssen daran arbeiten, dass wir auf Fehler ruhiger reagieren, weiter positiv bleiben“.

Oebisfelde kam immer näher heran, auch eine Auszeit wirkte zunächst nicht – bis es nach dem 29:28 in den folgenden letzten acht Minuten plötzlich wieder lief – dem Trainer und der Mannschaft ein Herzschlagfinale erspart blieb.

Drei Spitzenspiele ab dem 17. Januar

Auch dieses Spiel habe gezeigt, wie eng diese Liga ist, erklärt Puschmann, der mit dem aktuell dritten Platz zufrieden ist, auch wenn ohne die ärgerliche Niederlage beim Tabellenneunten Leipzig-Mockau (nach einer Fünf-Tore-Führung) sogar der Spitzenplatz drin gewesen wäre.

Auf Angriff stehen die Zeichen bei den Görls vor den drei Spitzenspielen ab dem 17. Januar mit der jungen Truppe jetzt nicht. Die Görls müssen erst zum starken Aufsteiger MSV Dresden (4.), treffen dann auf den Spitzenreiterbezwinger Niederndodeleben und müssen danach zum Spitzenreiter HC Burgenland. „Druck wollen wir unserer jungen Mannschaft, die natürlich am liebsten jedes Spiel gewinnen will, nicht machen. Wir planen auch deshalb keine Kaderverstärkungen. Es geht in der Rückrunde weiter darum, die Spielerinnen und die Mannschaft weiterzuentwickeln“, sagt der Trainer.

Bericht: SZ Frank Thümmler 15.12.2025

Foto: H.-E. Friedrich, Gert Richter, Tom Hilbig

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