Vielleicht der einzige Lichtblick am Sonntag: Torhüterin Samantha Bambynek bot in der ersten Halbzeit eine großartige Leistung.
Das war kein gutes Wochenende für den Görlitzer Handball: Die Regionalliga-Görls vom Görlitzer HC gingen im Spitzenduell mit dem SC Markranstädt förmlich unter, verloren mit 21:31.
Besonders die klare Niederlage der Görlitzer schmerzt. war es doch das Duell des Tabellendritten gegen den -zweiten. Mit einem Sieg hätten die Görlitzerinnen vorbeiziehen können. Aber davon waren sie meilenweit entfernt. Bis zum 8:8 (15.) lief es noch ganz gut. Aber dann brach es über die Görls herein – Fehler über Fehler. Der nächste Görlitzer Treffer gelang erst Sekunden vor der Halbzeit zum 9:14. Die Halbzeitansprache zeigte nicht die erhoffte Wirkung, fünf Minuten nach Wiederbeginn waren die Gäste auf 10:18 davongezogen.
Und danach gab es in diesem Spiel nie die ernsthafte Hoffnung, dass die Görls noch eine Aufholjagd starten könnten, zumal sich auch noch Izabelle Rzeszotek und Weronika Hipner verletzten. „Wir waren viel zu nervös, bis zum 8:8 ging es, aber danach lief nichts mehr“, sagte der frustrierte Görls-Trainer Dirk Puschmann nach dem Spiel, der auch auf die Frage nach einem Lichtblick lange nachdenken musste – und dann schwieg. Am kommenden Sonnabend (ab 17 Uhr) haben die Görls ein letztes Heimspiel für dieses Jahr gegen den Aufsteiger aus Oebisfelde.
SZ-Bericht: Frank Thümmler 09.12.2025
Fotos: Gert Richtter, H.-E. Friedrich, Tom Hilbig

















